Patent- und Verwertungsstrategie der Hochschule Fulda

Die Hochschule Fulda hat eine Forschungsstrategie mit drei Forschungsschwerpunkten etabliert. Die Patent- und Verwertungsstrategie soll – in Ergänzung dieser Forschungsstrategie - die Forschungsschwerpunkte stärken und einen umsichtigen Umgang mit den Ergebnissen der Forschungs- und Entwicklungsarbeit sicherstellen.  

Inhalte der Patent- und Verwertungsstrategie 

Patente und Schutzrechte

Der Hochschule Fulda ist es ein Anliegen, das Thema Patentierung / Technologietransfer nachhaltig zu implementieren und ein erfinderfreundliches Umfeld zu schaffen. Dazu ist sie unter anderem eingebunden in das Projekt H-IP-O (Hessische Intellectual Property Offensive). Hierbei handelt es sich um ein vom BMWI (Bundesministerium für Wirtschaft) gefördertes Projekt zur Unterstützung der Hochschulen bei Ihrem Unterfangen, Ergebnisse der Forschung patentieren zu lassen und zu vermarkten (www.hipo-online.net). 

Wissenschaftserfinder der Hochschule Fulda, die die Patentierung einer Invention in Betracht ziehen, setzen Sie sich bitte mit der Abteilung Forschung & Transfer oder direkt mit der GINo (Gesellschaft für Innovation Nordhessen), der für die Hochschule Fulda zuständigen Patentverwertungsagentur (PVA), in Verbindung. Den vollständigen Ablauf von der Erfindungsmeldung bis zur Verwertung können Wissenschaftserfinder der Hochschule Fulda im Intranet unter dem Stichwort "Patentierung von Diensterfindungen" nachlesen.


Weitere Recherchemöglichkeiten und detaillierte Informationen gibt es zum Beispiel beim Patentinformationszentrum Kassel oder beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) 

Erfindungen von Studierenden

Studierende der Hochschule Fulda sind freie Erfinder. Sie haben die Möglichkeit sich beim PIZ – Patentinformationszentrum zum Thema Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Geschmacksmuster jederzeit beraten zu lassen. Das PIZ bietet regelmäßig kostenlose Erfinderberatung an.

Studierende, die als studentische Hilfskraft tätig sind, d. h. es liegt ein Arbeitsvertrag mit der Hochschule Fulda vor, sind  gemäß dem Arbeitnehmererfindungsgesetz verpflichtet, eine etwaige Erfindung der Hochschule zu melden. Sie sind keine freien Erfinder.

Grundsätzlich gilt: wird die Erfindung von der Hochschule Fulda verwertet, so stehen dem Erfinder 30% der Verwertungserlöse zu. Darüber hinaus kann ein freier Erfinder seine Erfindung der Hochschule anbieten, die dann entscheidet, ob sie die Erfindung annimmt und damit das Kostenrisiko trägt.

Hier geht es zu weiteren Informationen und zur Erfindungsmeldung.