TOTAL EQUALITY-Prädikat

TOTAL E-QUALITY

TOTAL E-QUALITY steht für die Etablierung und nachhaltige Verankerung von  Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf und in der Wissenschaft. 
 

 
Das Prädikat bescheinigt seinem Träger/seiner Trägerin ein erfolgreiches und nachhaltiges Engagement für die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf und Wissenschaft.

Als erste hessische Hochschule hat sich die Hochschule Fulda Anfang 2009 auf das TOTAL E-QUALITY Prädikat beworben, um nach außen sichtbar für Gleichstellung einzustehen.  2012 und 2015 erhielt sie erneut das Prädikat.

Mehr Informationen zu TOTAL E-QUALITY hier.

Vergabe des TOTAL E-QUALITY Prädikats 2015

Die Hochschule Fulda ist bereits zum dritten Mal mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet worden.

In der Jurybegründung heißt es: 

"Die Hochschule Fulda setzt Maßstäbe mit der Verankerung von "Chancengleichheit und Diversität" auf Präsidiumsebene und entsprechenden Leitlinien. Besonders positiv fallen die Erfolge bei Personal- und Stellenbesetzung auf: Mit 41 % Professorinnen, einer überparitätischen Präsenz von Frauen unter Postdocs und Doktoranden/innen sowie 18 % im Fachbereich Elektro- und Informationstechnik erreicht der Frauenanteil jeweils Spitzenpositionen. [...] Stimmige Erweiterungen des bestehenden Maßnahmenspektrums [seit 2012] wurden in allen Bereichen vorgenommen. [...] Mit dem Gleichstellungskonzept 2.0, bei Ressourcenausstattung und GBA-Freistellung [Freistellungsumfang der Frauenbeauftragten] zeigt sich die Hochschule vorbildlich in den Aktionsfeldern der institutionalsierten Gleichstellungspolitik, Organisationsentwicklung und-kultur."  

In diesem Jahr wurde das Selbstbewertungsinstrument erstmals um das Aktionsfeld Moralische Belästigung, sexualisierte Diskriminierung und Gewalt erweitert. Hierzu sagt die Jury: "Die präventiven Aktivitäten im Bereich der moralischen Belästigung, sexualisierter Diskriminierung/Gewalt unterstreichen den gut durchdachten Gesamtansatz der Hochschule".

Vergabe des TOTAL E-QUALITY Prädikats 2012

Die Hochschule Fulda ist auch in 2012 erneut mit dem Prädikat ausgezeichnet worden. 
In der Jurybegründung heißt es:

"Innerhalb der zurückliegenden drei Jahre wurde die Hochschule mehrfach für ihre Gleichstellungspolitik ausgezeichnet: Als familiengerechte Hochschule, für die erfolgreiche Teilnahme beim Professorinnenprogramm und für die Beteiligung an gender-fokussierenden Forschungsprogrammen. Nach der erfolgreichen Bewerbung 2009 kann die Hochschule 2012 aufgrund der überzeugenden Maßnahmen und sehr guten Erfolge erneut ausgezeichnet werden.

Laut Bewerbung sind 60 % der Beschäftigten und 53 % der Studierenden weiblich; in den MINT-Fächern stieg der Anteil der Studentinnen deutlich. Auch in den hochdotierten leitenden und wissenschaftlichen Positionen konnte die Hochschule einen signifikanten Anstieg des Frauenanteils – unter anderem durch acht weiblich von insgesamt 17 Neuberufungen – erreichen. Durch letztere stieg der Professorinnenanteil auf rund 36 %.

Aus der gut aufgebauten und engagierten Bewerbung ergibt sich das Bild einer etablierten, durchdachten und sehr erfolgreichen Gleichstellungspolitik, von der einige Punkte als besonders positiv hervorgehoben werden können: die Vortragsreihe frauen@hs-fulda zur Karriereförderung von Frauen, die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums, die Projektstelle Gender-Mainstreaming, das Frauenforschungszentrum, die hervorragende Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Berücksichtigung von Gender-Aspekten bei der Mittelvergabe, in Controlling und Qualitätsmanagement. Gender-Aspekte werden in der Lehre berücksichtigt. Das Gesamtkonzept wirkt glaubwürdig und wird regelmäßig durch neue Ansätze erweitert. 

Aufgrund der überzeugenden Bewerbung hat die Jury in allen Bereichen herausragende Aktivitäten mit nachhaltigem Erfolg erkannt. Lediglich der relativ junge Bereich Studium, Forschung und Lehre muss sich noch bewähren, dort wurden herausragende Aktivitäten, deren Erfolg bisher nur ansatzweise überprüfbar ist, festgestellt.

In der Zukunft gilt es, das Konzept erfolgreich fortzusetzen und die neuen Maßnahmen, insbesondere im Bereich Studium, Forschung und Lehre wirksam in die Gesamtstrategie einzufügen. Außerdem wäre es sinnvoll, die Maßnahmen und Indikatoren in der Selbstbewertung auf Relevanz zu prüfen."

Die Hochschule Fulda freut sich sehr, dass das Engagement erfolgreich war und sie erneut für ihre Fortschritte auf dem Weg zur Chancengleichheit ausgezeichnet wurde.  

Vergabe des TOTAL E-QUALITY Prädikats 2009

Mit der Vergabe des TOTAL E-QUALITY Prädikates im Sommer 2009 wurde die Hochschule Fulda ausgezeichnet für 

  • ihre Aktivitäten, junge Frauen für ein Studium zu gewinnen und ihre Chancen für wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Karrieren zu erhöhen,
  • die Integration von Erkenntnissen aus der Frauen- und Genderforschung in Lehre und Studium,
  • die Förderung der Sensibilisierungs- und Bewusstseinsbildung für Chancengleichheit (Organisationskultur),
  • die Integration von gleichstellungspolitischen Elementen in neue Steuerungsinstrumente (Organisationsentwicklung),
  • die Umsetzung gleichstellungspolitischer Fortschritte durch institutionalisierte Verfahren und Funktionen (Institutionalisierte Gleichstellungspolitik),
  • die Entwicklung vielfältiger Möglichkeiten zur Arbeitszeitgestaltung/Studiengestaltung , die es Frauen und Männern ermöglicht Erwerbsleben/Studium und Elternschaft besser zu verknüpfen (Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit/Studium und Familienverantwortung),
  • die Förderung der beruflichen Entwicklung von Frauen (Karriere- und Personalentwicklung) und
  • die Förderung der Beteiligung von Frauen an Auswahlverfahren und die Erhöhung der Einstellungschancen von Frauen (Personalbeschaffung und Stellenbesetzung). 

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