Professorinnenprogramm

Hochschule Fulda erfolgreich beim Professorinnenprogramm II

Im Sommer 2013 hat die Hochschule Fulda erneut eine positive Bewertung beim Professorinnenprogramm II erhalten. In dem Begutachtungsschreiben heißt es:

"Die Dokumentation der Umsetzung des Gleichstellungskonzepts der Hochschule Fulda wird positiv bewertet und der Spitzengruppe zugeordnet. Die Hochschule ist ein herausragendes Vorbild für die Ausgestaltung chancengerechter Hochschulen. Die Situations- und Defizitanalyse überzeugt in ihrer Differenziertheit und Reflexionstiefe. Die Entwicklungen, Erfolge und Herausforderungen der Gleichstellung im Berichtszeitraum werden umfassend dargestellt. Die Gleichstellungsarbeit der Hochschule ist etabliert, durchdacht und erfolgreich."

Im Sommer 2014 hat die Hochschule Fulda die Maximalförderung in Form von Anschubfinanzierungen für zwei Regelprofessuren sowie eine Vorgriffsprofessur erhalten. Die zusätzlichen Hochschulmittel für gleichstellungsfördernde Maßnahmen fließen in vier Promotionsstellen für herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen.

Bereits in 2008 nahm die Hochschule Fulda erfolgreich an dem damaligen Professorinnenprogramm I teil: mit den zur Verfügung gestellten Mitteln konnten drei Erstberufungen als auch drei Promotionsstellen für Frauen realisiert werden.

 

 

Zum Professorinnenprogramm:

Seit 2007 gibt es für Hochschulen das Professorinnenprogramm, welches von Bund und Ländern mit einem Gesamtvolumen von 150 Mio. € finanziert wird. Im Sommer 2012 wurde die Fortsetzung des Programms (mit demselben Gesamtvolumen) beschlossen.

Mit dem Professorinnenprogramm wird das Ziel verfolgt, die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen des Wissenschaftssystems zu erhöhen. Dabei geht es insbesondere um die Erhöhung der Frauenanteile in wissenschaftlichen Spitzenpositionen, die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen sowie um die Unterstützung und Akquirierung von Studentinnen in Fächern, in denen sie unterrepräsentiert sind. Mit der Erhöhung der Anzahl von Professorinnen sollen junge Frauen ermutigt werden, eine Wissenschaftskarriere anzustreben. 
 

Antragsberechtigt sind alle Hochschulen Deutschlands. Teilnehmende Hochschulen müssen sich dabei mit einer positiven Bewertung ihrer Gleichstellungsarbeit für eine Förderberechtigung qualifizieren. Gefördert werden je Hochschule Anschubfinanzierungen für bis zu drei Erstberufungen von Frauen für eine Dauer von bis zu fünf Jahren. Die geförderten Hochschulen erbringen zusätzliche gleichstellungsfördernde Maßnahmen.

Mehr Informationen zum Professorinnenprogramm hier.

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