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Der Probevortrag

Wenn Sie zum Probevortrag eingeladen werden, wird Ihnen meistens ein Rahmenthema vorgegeben. Halten Sie den thematischen Rahmen und die vorgegebene Zeit genau ein. Reflektieren Sie den Sinn der vorgegebenen Fragestellung. Nutzen Sie den Vortrag nach Möglichkeit, um eigene Forschungs- oder Praxisprojekte zu präsentieren. Zeigen Sie aber auch, dass noch mehr Themen in der Lehre vertreten können, als die, die sowieso aus Ihren Unterlagen hervorgehen. Präsentieren Sie keinen Vortrag, der sich auf Ihre Dissertation bezieht oder den Sie anderswo genau so schon gehalten haben.

Der Vortrag richtet sich immer auch an Studierende und soll Ihre pädagogische Eignung zeigen. Reden Sie nicht an den Studierenden vorbei. Wecken Sie Ihre Neugierde. Beziehen Sie die Studierenden mit ein. Zeigen Sie den Studierenden, dass Sie ihnen praxisnah Dinge vermitteln können, die im Berufsleben benötigt werden. Wecken Sie Interesse und Begeisterung!

Tipp: Erkundigen Sie sich vorher, welches Studiensemester und welche Kenntnisse Sie bei den Studierenden voraussetzen können.

Der Vortrag richtet sich zugleich an die Kolleg/innen des Fachbereiches. Zeigen Sie, dass Sie kollegial mit anderen zusammenarbeiten können, Ihr spezifisches Wissensgebiet vertreten können, aber die Gebiete anderer respektieren.
Zeigen Sie, dass Sie Wissenschaftlerin sind und die Berufspraxis gut kennen. Selbstverständlich geben Sie auf Ihren Folien Quellen an. Wählen Sie ein praxisrelevantes Problem aus, deren systematische Lösung Sie erklären. Vermitteln Sie den Studierenden mit, weshalb es sinnvoll ist, sich mit dem Thema zu befassen.

Heute ist es Standard, dass der Probevortrag von einer Powerpoint-Präsentation begleitet ist. Schlichtere, gut lesbare Präsentationen sind wirkungsvoller als mit Farben und Animationen überladene.

Tipp: Fragen Sie vorab nach der technischen Ausstattung und bringen ggf. eigene Ausstattung mit. Planen Sie Zeit vor der Präsentation für den Aufbau ein.

Ein Pluspunkt kann es sein, wenn Sie ein Handout mitbringen oder anbieten können. Dies sollte neben der Gliederung und den Kernaussagen die Literaturliste mit umfassen.

Im Sinne der Internationalisierung der Hochschulen kann es sinnvoll sein, unaufdringlich Sprachkompetenz  zu beweisen, indem Sie z.B. ganz selbstverständlich Originalzitate in Englisch  präsentieren. Eine rein in Englisch gefasste Präsentation ist dagegen meist nicht hilfreich, es sei denn, Sie wurden dazu extra aufgefordert.

 

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